Möbel finanzieren
Die erste eigene Wohnung, ein Umzug,
eine Hochzeit oder eine Scheidung, das Eintreffen von Nachwuchs, eine
Firmengründung oder eine Renovierung sind immer ein Grund, neue Möbel zu
kaufen. In der heutigen Zeit ist es sogar fast Mode, sich alle paar Jahre eine
neue Küche, ein neues Schlafzimmer oder ein neues Wohnzimmer zu kaufen. Zählt
man nur die ganzen Fernsehsendungen auf, in denen es ums Bauen, Renovieren und
Einrichten geht, könnte man meinen, in Deutschland ist die Wohnungseinrichtung
wichtiger als Arbeit oder Essen.
Nichts desto trotz gehört der Kauf
neuer Möbel mit zu den schönsten Dingen im Alltag. Man schafft sich damit mehr
Komfort, gestaltet die Wohnung nicht nur moderner, sondern auch praktischer.
Und da man in jedem Möbelhaus, ob in der Nähe oder im Internet, die neuen
Einrichtungen auch finanzieren kann, ist selbst ein spontaner Kauf kein
Problem. Oftmals ist es ja auch so, dass
immer ausgerechnet dann das erträumte Sideboard
oder die tolle Couchecke im Angebot ist, wenn man gerade nicht so
flüssig ist.
Finanzierungsangebote der
Möbelhändler sind oftmals attraktiver als einen Kredit von der Bank zum
Möbelkauf aufzunehmen. Möbel-Verkaufs-Aktionen locken vor allem mit einer
0%-Finanzierung. Das betrifft dann aber meist nur die Stücke, die sonst keine
Käufer finden. Dennoch ist dies immer eine gute Gelegenheit, um z. B. ein Bett,
Tisch und Stuhl für die erste Wohnung zu beschaffen. Später ist ja dann auch
noch Zeit und vielleicht mehr Geld vorhanden, um sich die Innovation
Schlafsofas zu leisten, von denen man eigentlich träumt.
Natürlich braucht man auch für eine Möbel-Finanzierung die
nötigen Voraussetzungen. Das heißt meist einen Gehaltsnachweis und keine
negativen Einträge in der Schufa.
Auch wenn bereits mehrere Finanzierungen laufen, die regelmäßig bedient werden,
kann das Kreditinstitut eine Finanzierung ablehnen, weil eine Überschreitung
der Zahlungsfähigkeit zu befürchten ist. Man sollte also seinen Möbelkauf so
planen, dass sich Finanzierungen nicht überschneiden.