Offene oder besser geschlossene Fonds?

Nahezu jeder Finanzanbieter hält ein bestimmtes Angebot an Fonds bereit. Insbesondere sogenannte Fonds-Makler können eine besonders breite Auswahl präsentieren. Allerdings werden viele Interessenten durch die große Auswahl verunsichert. Welcher Fonds ist nun die richtige Wahl ?

Wer ein besonders hohes Risiko vermeiden möchte, sollte sich mit sogenannten offenen Fonds beschäftigen. In diesem Fall besteht der gesamte Fonds aus bis zu 15 verschiedenen Projekten. Die Gelder werden auf die unterschiedlichen Teile aufgesplittet. Sollten sich nun einzelne Projekte entgegen der Erwartungen entwickeln, wird der gesamte Fonds durch die übrigen Anteile wieder aufgefangen. Durch dieses System lassen sich große Verluste weitestgehend vermeiden. Allerdings wird auch deutlich, dass durch die Vielzahl verschiedener Projekte besonders hohe Gewinne eher unwahrscheinlich sind. Dafür müssten sich derart viele Teile des Fonds exzellent entwickeln, dass jedes einzelne Projekt seine Gewinne in den gesamten Fonds einbringt.

Wer durch eine Investition in Fonds dennoch besonders hohe Gewinne erzielen möchte, sollte sich auf sogenannte geschlossene Fonds konzentrieren. Dadurch fließen die Gelder in Form eines Sondervermögens in ein einziges Projekt ein. Dessen Entwicklung ist alleine für mögliche Gewinne, aber auch Verluste verantwortlich. Gerade im Bereich von Wertpapierfonds können einige Anleger auf diese Weise regelmäßig besonders hohe finanzielle Zuwächse erzielen. Gewinne jenseits der zehn Prozent sind dabei keine Seltenheit.