Für wen der Bundesschatzbrief als Geldanlage geeignet ist: Ein Anlegerprofil
Jeder 2. Deutsche über 20 Jahren spart regelmäßig etwas Geld von seinem Einkommen. Hierfür existieren auf dem Finanzmarkt die unterschiedlichsten Sparmodelle. Während man in der Vergangenheit vielfach das altbekannte Sparbuch mit 0,5 % Zinsen nutzte, sind es mittlerweile andere Anlageformen geworden, die weitaus häufiger von Verbrauchern in Erwägung gezogen werden. Gerade wer sein Geld sicher und risikoarm anlegen möchte, der sollte auf Bundesschatzbriefe zurückgreifen. Hier gibt es den Typ A und den Typ B. Beide Varianten kommen in Betracht und unterscheiden sich hauptsächlich in der Länge der jeweiligen Laufzeit. Diese kann 6, aber auch 7 Jahre betragen. Jährlich steigen die Zinssätze kontinuierlich an.
Bei Bundesschatzbriefen handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die bereits ab einer Einlage von 50 Euro genutzt werden können. Die Zinsen steigen progressiv an und werden im Vorfeld verbindlich festgelegt. Ein Anlegerrisiko besteht generell nicht, da der Staat als Eigentümer der Briefe für die vom Kunden geleisteten Einlagen haftet. Im Allgemeinen können interessierte Kunden bei jeder Bank Deutschlands Bundesschatzbriefe nutzen. Die Anzahl hängt im Wesentlichen von der Höhe des verfügbaren Geldes ab, welches man bereit ist, zu investieren. Wissen sollte man, dass ein Bundesschatzbrief eher eine langfristige Investitionsform bedeutet und daher nicht für eine kurzfristige Rendite geeignet ist. Ob man sich eher für Typ A oder Typ B entscheidet, sollte jeder Kunde selbst abwägen.